Der Unterricht wird in freundlicher Atmosphäre und angenehmen Räumlichkeiten durchgeführt. Durch die Nutzung technischer Standards wird er abwechslungsreich gestaltet, um verschiedene Lerntypen anzusprechen. Arzneimittelbilder werden ausführlich dargestellt - ein Arzneimittel nimmt meist einen ganzen Unterrichtsblock in Anspruch. Das „Organon der Heilkunst“ wird die Grundlage für die Ausbildung sein und kritisch betrachtet werden. Da die „altmodische“ Sprache in oft langen, verschachtelten Sätzen sehr gewöhnungsbedürftig ist, wird der Inhalt anschaulich in Graphiken und in gewohnte Sprache „übersetzt“, zur Verdeutlichung immer begleitet von Fallbeispielen.

Nach jedem Unterrichtsblock werden ausführliche Unterrichtsmaterialien ausgegeben. Am Anfang des jeweils nächsten Unterrichtsblockes wird der letzte Unterrichtsinhalt nochmals kurz besprochen und offene Fragen geklärt. „Hausaufgaben“ gibt es selten, die Nachbearbeitung des Unterrichtsmaterials ist aber erwünscht und nötig. Lernmethoden dafür werden besprochen. Es wird auch die Möglichkeit geben, Referate vorzutragen, z.B. über Lebenswege oder besondere Theorien einzelner, bekannter Homöopathen o.ä. (Material ist bei der Dozentin, in guten Bibliotheken oder über die Internetrecherche erhältlich). In Abständen wird das Erlernte durch Tests überprüft, die aber mehr der Spiegelung des Erlernten dienen und nicht mit Zensuren o.ä. versehen werden.

Für die Homöopathie-Ausbildung sind keine Voraussetzungen Bedingung. Medizinische Vorkenntnisse sind von Vorteil, bzw. sollten im Zuge der Ausbildung selbständig vervollständigt werden.